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Was kostet ein Makler die Aufbereitung pro Listing wirklich? Im Mai 2026 haben wir mit mehreren Maklerbüros gesprochen, und die Antwort war fast immer identisch: zwischen zwei und drei Stunden pro Objekt. Texte für Facebook, Instagram und LinkedIn, jeder Kanal anders, dazu Mockups in vier Formaten und ein kurzes Video aus dem Schnitt. Bei acht Listings im Monat sind das beispielsweise rund 20 bis 25 Stunden, also etwa drei volle Arbeitstage, in denen weder akquiriert noch verkauft wird, sondern nur Content für die Kanäle gebaut wird.
Wie viel von dieser Arbeit lässt sich heute automatisieren? Fast alles, nämlich der gesamte Block aus Text, Bild und Schnitt. Genau diese drei Aufgaben kosten am meisten Zeit und folgen jedes Mal demselben Muster. Wir haben deshalb ein Tool gebaut, das du selbst bedienst: Du lädst dein Exposé bei Reelhaus hoch, wartest etwa 90 Sekunden, und dann hast du fünf passende Posts plus ein Reel von 8 Sekunden Länge. Live testen kannst du das ganz ohne Anmeldung und ohne jede Vorbereitung von dir.
Wie läuft die Pipeline konkret ab? Du lädst dein Exposé als PDF hoch, danach arbeiten sechs Stages voll automatisch nacheinander. Claude Sonnet 4.6 liest das PDF direkt, ganz ohne ein OCR-Setup, und holt beispielsweise Typ, Lage, Preis, Fläche, Zimmer, Baujahr und Energieklasse heraus. Danach zieht ein Tool die besten Original-Fotos aus dem Dokument. Ein Scoring von 0 bis 100 bewertet jedes Bild nach Auflösung, Format und Position und wählt am Ende das stärkste Foto als Hero für alle Mockups aus.
Wie wird aus einem kleinen Bild ein scharfes Hero-Foto? Ein Upscaler skaliert dein bestes Foto auf die vierfache Auflösung hoch, sodass beispielsweise aus einem Bild von 400 mal 267 ein klares Bild von 1600 mal 1068 wird. Dachziegel werden scharf, die Fenster klar, die Details bleiben gut erkennbar. Danach schreibt Claude Sonnet 4.6 fünf passende Posts und passt den Ton von allein an. Bei einem Haus mit mehreren Wohnungen wird der Post auf LinkedIn sachlich, bei einer Familien-Wohnung dagegen warm und kurz.
Wie werden aus einem einzigen Foto vier fertige Mockups? Ein Renderer setzt dein Hero-Foto in vier Formate, nämlich Facebook mit 1200 mal 630, Instagram mit 1080 mal 1080, Story mit 1080 mal 1920 und LinkedIn mit 1200 mal 627. Jedes Bild bekommt zusätzlich einen Rahmen aus dem Namen des Büros, dem Preis und einer kurzen Zeile. Zum Schluss baut ein Tool aus dem Story-Format ein Reel von 8 Sekunden, das du direkt für Instagram, TikTok und auch für YouTube nutzen kannst.
Was bekommst du am Ende konkret in die Hand? Eine Seite mit vier klaren Blöcken: eine Übersicht der Eckdaten zur Kontrolle, fünf Posts mit je einem Copy-Button, vier Mockups als PNG und ein Reel als MP4 mit Download. Die Bilder sind beispielsweise kompatibel mit FlowFact, onOffice und mit allen gängigen Tools für Makler. Du kopierst die Texte, lädst die vier Bilder herunter und postest direkt auf deinen Kanälen. Was sonst gut 120 Minuten kostet, ist auf diese Weise in unter zwei Minuten fertig.
Warum klingt der Ton nicht nach einem billigen KI-Plugin? Der größte Hebel ist nicht das Tool, sondern der Prompt, den wir bewusst hart kalibriert haben. Konkret heißt das: keine Scarcity, keine Übertreibung, harte Zahlen vor schönen Worten, höchstens 2 bis 3 Emojis pro Post und auf LinkedIn genau null. Bei einem Anlage-Objekt zieht das Modell beispielsweise von allein die Vergleichsmieten und eine Rechnung zur Rendite aus dem Kontext. Genau darum klingen die Posts am Ende wie von einem Profi mit 10 Jahren Praxis.
Wo läuft Reelhaus und wie steht es um den Datenschutz? Das Tool läuft auf einem deutschen Server in Frankfurt, also DSGVO-konform, und keine Daten verlassen die EU außer für den einen API-Call zu Claude. Für den Anbieter liegt ein AVV vor, es gibt beispielsweise keine Speicherung deiner Inhalte für das Training von Modellen. Das PDF, das du hochlädst, bleibt genau 7 Tage liegen und wird danach automatisch gelöscht. So bleibt der Umfang bei 100 Prozent, ohne dass du die Kontrolle über die Daten abgibst.
Wie ist der Stack hinter Reelhaus aufgebaut? Das Tool nutzt zu 100 Prozent offene Komponenten und vermeidet bewusst jeden Lock-in bei einem einzelnen Anbieter. Das Frontend baut auf Astro 6 und Tailwind 4 auf einem Server mit Express, die Texte und die Sicht auf das PDF laufen über Claude Sonnet 4.6. Für das Lesen der Bilder kommt beispielsweise ein offenes Tool zum Einsatz, für das Hochskalieren ein zweites. Gehostet wird alles per Docker mit Traefik und TLS auf einem Server bei Hetzner, ganz ohne fremde Cloud.
Was kostet dich Reelhaus aktuell in der Beta-Phase? Im Moment ist das Tool für alle völlig kostenlos: drei Runs pro Tag und pro Adresse, ganz ohne Anmeldung, dafür mit einem kleinen Wasserzeichen auf den Bildern und ganz ohne ein Auto-Posting. Für Büros mit mehr Bedarf gibt es das Profi-Setup ab 3.500 Euro, beispielsweise mit unbegrenzten Runs, mit eigenen Vorlagen ganz ohne Wasserzeichen, mit Auto-Posting auf drei Kanälen und mit einem Freigabe-Schritt über Telegram vor jedem einzelnen Post für dein Büro.
| Merkmal | Beta (kostenlos) | Profi ab 3.500 € |
|---|---|---|
| Runs pro Tag | 3 pro IP-Adresse | unbegrenzt |
| Wasserzeichen | ja, fest | nein, eigenes Branding |
| Auto-Posting | nein | 3 Kanäle (FB, IG, LinkedIn) |
| Freigabe-Workflow | — | Telegram vor jedem Post |
Wie testest du Reelhaus am schnellsten selbst aus? Du brauchst dafür nur ein einziges Exposé als PDF, sonst gar nichts. Klick auf reelhaus.dotrockets.com, zieh die Datei in das Upload-Feld und warte etwa 90 Sekunden. Während die Pipeline arbeitet, siehst du eine Live-Anzeige für die Stufen Lesen, Texte, Bilder und Reel. Hast du gerade keine eigene Datei zur Hand, liegen in der Galerie beispielsweise drei fertige Outputs bereit, nämlich ein Haus aus Köln, ein Penthouse aus Berlin und eine Anlage aus Leipzig.
Was kommt als nächstes für Reelhaus auf der Roadmap? Wir testen das Tool in den kommenden Wochen mit echten Büros und schauen dabei sehr genau auf die Pipeline. Nach mehr als 50 Test-Runs ist die Leistung bisher durchweg stabil geblieben. Bleibt das so, dann kommt im Juni das Profi-Setup mit Freigabe für mehrere Nutzer, mit A/B-Tests und mit einem fertigen Generator für Reel-Skripte. Feedback nehmen wir beispielsweise gern per Mail an hello@dotrockets.com entgegen oder auch einfach direkt im Kommentar zum Launch-Post.
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Über den Autor
Gründer dotrockets · Koh Phangan, Thailand
Seit Mitte der 90er im digitalen Business — als Freelancer bei Heinrich Bauer Verlag mit tvmovie.de gestartet, danach 35+ Projekte für Studio Babelsberg, Harald Glööckler, Burda Verlag und artvoll. Heute baut Björn KI-Agenten, Quiz-Funnels und Audit-Tools von Koh Phangan aus.
Mit Herzschlag der Erde hat er eine Community mit 60.000+ Followern organisch aufgebaut — ohne Ads, rein durch Content. Der dotrockets Website Roaster analysiert mit KI hunderte DACH-Websites pro Monat.