Was kostet ein KI-Agent? Preismodelle, Benchmarks und ROI 2026
KI-Agenten | 13 min |

Was kostet ein KI-Agent? Preismodelle, Benchmarks und ROI 2026

Inhaltsverzeichnis · 11 Sektionen

  1. Was kostet ein KI-Agent? Die kurze Antwort
  2. Die fünf Kostenfaktoren bei KI-Agenten
  3. Die fünf Preismodelle im Vergleich
  4. Die fünf Preismodelle im Detail
  5. Kosten-Benchmark nach Einsatzszenario
  6. Konkrete Preisrahmen nach Ausbaustufe
  7. Die ROI-Rechnung an einem echten Beispiel
  8. Wann sich welches Modell rechnet
  9. Versteckte Kosten, die in fast jeder Kalkulation fehlen
  10. DIY oder Agentur: die ehrliche Empfehlung
  11. Fazit: eine Investition mit messbarem Return

Was kostet ein KI-Agent? Die kurze Antwort

Was kostet ein KI-Agent? Die ehrliche Spanne reicht 2026 von etwa 20 Euro im Monat für einen selbstgebauten Agenten bis über 10.000 Euro für eine Enterprise-Plattform. Das ist ein Faktor von rund 500, und genau deshalb hilft eine pauschale Zahl niemandem weiter. Dieser Artikel zeigt dir die fünf gängigen Preismodelle, konkrete Benchmarks aus über 35 dotrockets-Projekten und eine ROI-Rechnung, die du für deinen eigenen Fall nachrechnen kannst. Danach weißt du, welche der fünf Stufen zu deinem Volumen passt und welche du dir sparen kannst.

Wann lohnt sich die Investition? In den meisten Fällen ja. Ein gut gebauter Kundenservice-Agent mit etwa 10.000 Euro Setup amortisiert sich häufig nach zwei bis drei Monaten und spart danach Monat für Monat echtes Geld. Entscheidend ist, dass du erst den konkreten Nutzen durchrechnest und dann das passende Modell wählst. Genau diese Reihenfolge gehen wir hier durch, mit Zahlen aus echten Projekten statt mit Verkaufsversprechen. Wichtig ist die Reihenfolge, denn wer zuerst das Modell wählt und danach den Nutzen sucht, zahlt fast immer zu viel.

Die fünf Kostenfaktoren bei KI-Agenten

Warum schwankt der Preis so stark? Fünf Faktoren treiben ihn. Der erste ist die Komplexität. Ein einfacher FAQ-Agent, der Standardfragen beantwortet, kostet deutlich weniger als ein Agent, der auf 5 verschiedene Systeme zugreift, Entscheidungen trifft und mehrstufige Workflows ausführt. Der zweite Faktor sind Integrationen. Jede Anbindung an CRM, ERP, Shop oder Buchhaltung kostet Setup-Zeit. Schon diese beiden Faktoren erklären Preisunterschiede um den Faktor 10. Ein Agent mit einer einzigen Anbindung ist beispielsweise in Tagen fertig, einer mit fünf Systemen braucht Wochen.

Wie wirkt der dritte Faktor, der Trainingsumfang? Ein Agent mit 20 FAQ-Einträgen ist deutlich schneller fertig als einer, der ein 500-Seiten-Produkthandbuch beherrschen muss. Der vierte Faktor sind die laufenden API-Kosten der Sprachmodelle wie GPT-4 oder Claude. Bei geringem Volumen fallen sie kaum ins Gewicht, bei tausenden Anfragen pro Tag werden sie zum Posten. Der fünfte Faktor ist die Wartung, denn ein guter Agent braucht Monitoring und Feintuning. Rechne bei großen Wissensbasen mit etwa 20 bis 40 zusätzlichen Stunden. Plane diese Zeit von Anfang an mit ein.

Die fünf Preismodelle im Vergleich

Welche Wege gibt es überhaupt, an einen KI-Agenten zu kommen? Die folgende Tabelle zeigt die fünf Modelle, die 2026 im DACH-Markt üblich sind, jeweils mit einmaligem Setup, laufenden Kosten und der passenden Zielgruppe. Der Sprung zwischen dem ersten und dem letzten Modell beträgt beim laufenden Preis etwa das Fünfhundertfache, weshalb sich ein genauer Blick auf die Zeile lohnt, die zu deiner Situation passt. Vergleiche dabei immer Setup und Betrieb gemeinsam, weil ein niedriger Monatspreis ein hohes Setup von 20.000 Euro verdecken kann.

ModellSetup einmaligLaufend / MonatFür wen?
DIY mit n8n + API0 € (eigene Zeit)20–50 €Technisch affine Solo-Unternehmer
No-Code-Plattform0–500 €100–500 €Kleine Teams ohne Dev-Ressourcen
Agentur-Monatspaket0–2.000 €1.500–6.000 €KMU mit wiederkehrendem Bedarf
Custom-Entwicklung15.000–80.000 €1.500–5.000 €Unternehmen mit Spezial-Integrationen
Enterprise-Plattform50.000+ €10.000+ €Konzerne mit Compliance-Fokus

Die fünf Preismodelle im Detail

1. DIY mit eigenen Tools: 20 bis 50 Euro im Monat

Wie startest du selbst? Mit Werkzeugen wie n8n, Make oder Zapier plus einer Modell-API baust du dir selbst einen Agenten. Wie günstig ist das? Die Software ist teils kostenlos, du zahlst nur die Nutzung, bei moderatem Volumen also etwa 20 bis 50 Euro im Monat. Dafür trägst du Wartung, Fehlerbehandlung und Updates selbst. Sobald mehrere Datenquellen dazukommen, wird die Konstruktion fragil. Rechne mit etwa 2 bis 4 Stunden Pflege pro Monat, sonst schläft der Agent nach vier Wochen ein. Was reine KI-Automatisierung kostet, haben wir getrennt aufgeschlüsselt.

Wer profitiert davon? Vor allem technikaffine Gründer mit einem klar umrissenen Anwendungsfall. Rechne realistisch mit 20 bis 40 Stunden, bis ein erster Agent stabil läuft. Bei einem Stundensatz von etwa 80 Euro stecken damit 1.600 bis 3.200 Euro deiner eigenen Zeit im Projekt, bevor der Agent den ersten Cent Nutzen bringt. Kostenlos ist diese Variante deshalb nur auf dem Papier, niemals in der Praxis. Wer diese Stunden nicht übrig hat, fährt mit einer fertigen Plattform ab etwa 100 Euro im Monat deutlich besser.

2. No-Code-Plattformen: 100 bis 500 Euro im Monat

Was liefern fertige Plattformen? Intercom, Drift, Tidio oder Botpress bieten KI-Agenten als Abo. Du bekommst Dashboard, Analytics und Support und bist oft in wenigen Tagen live. Die Grenze liegt bei den Möglichkeiten der Plattform, denn Custom-Integrationen sind schwierig und spezielle Workflows manchmal gar nicht abbildbar. Die Preise steigen außerdem mit dem Volumen: Bei etwa 500 Konversationen liegst du dort bereits bei 300 bis 400 Euro. Prüfe deshalb vor dem Abschluss, ob deine beiden wichtigsten Systeme nativ unterstützt werden oder nur über Umwege erreichbar sind.

3. Agentur-Monatspaket: 1.500 bis 6.000 Euro im Monat

Was leistet ein Agentur-Paket? Hier baut eine spezialisierte KI-Agentur wie dotrockets einen Agenten, der auf dein Business zugeschnitten ist, angebunden an deine Systeme und arbeitend nach deinen Regeln. Enthalten sind Analyse, Setup, Testing, Launch und Monitoring. Unsere Pakete starten bei 1.499 Euro im Monat, liegen bei 2.999 Euro für mehrere Agenten mit tieferen Integrationen und bei 5.999 Euro für ein Multi-Agenten-System. Details stehen auf der Preisseite. Was eine Agentur für Betreuung verlangt, steht in Was kostet eine KI-Agentur. Typisch sind etwa 4 bis 8 Wochen bis zum Start.

Wer sollte das nehmen? Vor allem Unternehmen ab etwa 10 Mitarbeitenden, die messbare Ergebnisse wollen. Der Unterschied liegt weniger in der Technologie als im Handwerk drumherum. Ein professioneller Agent geht mit Fallback-Strategien, Monitoring und echten Test-Szenarien live. Genau dafür zahlst du die 1.500 bis 6.000 Euro, nämlich für einen Agenten, der auch nach drei Monaten noch läuft. Typisch sind 4 bis 8 Wochen von der Analyse bis zum Start, also selten unter einem Monat. Plane den Start realistisch und nicht nach dem Wunschtermin.

4. Custom-Entwicklung: ab 15.000 Euro Setup

Wann braucht es eine echte Eigenentwicklung? Immer dann, wenn Standardwerkzeuge an ihre Grenzen stoßen, etwa bei der Anbindung von SAP, Legacy-Systemen oder compliance-kritischen Prozessen. Das Setup liegt typischerweise zwischen 15.000 und 80.000 Euro einmalig, dazu kommen 1.500 bis 5.000 Euro im Monat für Betrieb und Weiterentwicklung. Das rechnet sich ab etwa 500 Interaktionen pro Tag. Du bekommst volle Kontrolle über Datenflüsse, Modelle und Hosting. Plane zusätzlich etwa 20 bis 30 Prozent des Entwicklungsbudgets für Tests und Qualitätssicherung ein, sonst wird der Launch teuer.

5. Enterprise-Plattform: ab 10.000 Euro im Monat

Wie sieht die größte Stufe aus? Große Häuser lassen sich eigene Plattformen bauen, mit eigener Infrastruktur, Hosting im Haus und vollem Compliance-Paket. Solche Projekte kosten schnell 120.000 Euro pro Jahr. Banken und Versicherer verlangen oft, dass keine Daten das Haus verlassen. Das macht Hosting und Audits teurer. Sinnvoll ist das nur bei strikten Auflagen und passendem Budget. Rechne dabei mit etwa 6 bis 12 Monaten bis zum Start, weil jede Freigabe Zeit kostet und mehrere Stellen zustimmen müssen. Plane das früh ein.

Kosten-Benchmark nach Einsatzszenario

Was ist ein realistischer Preiskorridor je Anwendungsfall? Die folgende Tabelle zeigt Zahlen aus über 35 dotrockets-Projekten, jeweils mit einmaligem Setup, monatlichen Kosten und typischem Break-even. Du siehst beispielsweise, dass ein Content-Agent schon nach ein bis zwei Monaten in den grünen Bereich kommt, während eine Backoffice-Automatisierung mit 10.000 bis 30.000 Euro Setup erst nach vier bis acht Monaten kippt. Nimm die Zeile, die deinem Fall am nächsten kommt, und lege 20 Prozent Puffer darauf. Rechne bei Sonderfällen mit etwa 20 Prozent Aufschlag auf diese Werte.

Use-CaseSetup einmaligMonatlichBreak-even
Lead-Qualifizierung + Termin5.000–12.000 €300–800 €2–3 Monate
Tier-1-Kundenservice-Bot8.000–20.000 €500–1.500 €3–6 Monate
Content-Produktions-Agent4.000–10.000 €200–600 €1–2 Monate
Sales-Outreach-Agent6.000–15.000 €400–1.200 €2–4 Monate
Backoffice-Automatisierung10.000–30.000 €300–1.000 €4–8 Monate

Konkrete Preisrahmen nach Ausbaustufe

Einfacher Support-Agent

Was leistet ein einfacher Support-Agent? Er beantwortet FAQs, bearbeitet simple Anfragen und leitet komplexe Fälle an einen Menschen weiter. Das Setup liegt typischerweise bei 2.000 bis 5.000 Euro, die laufenden Kosten bei 200 bis 500 Euro im Monat für API, Hosting und Basis-Wartung. Live ist so ein Agent meist in ein bis zwei Wochen. Für kleine Shops ist das der Einstieg mit dem geringsten Risiko. Für viele kleine Shops ist das der Einstieg mit dem geringsten Risiko, weil beispielsweise schon 30 gepflegte Fragen spürbar entlasten.

Fortgeschrittener Kundenservice-Agent

Was leistet die nächste Stufe? Sie greift auf dein CRM zu, prüft Bestellungen, erstellt Tickets, antwortet kontextbezogen und eskaliert sauber. Das Setup liegt bei 5.000 bis 15.000 Euro, die laufenden Kosten bei 500 bis 1.500 Euro im Monat, die Umsetzung dauert drei bis sechs Wochen. Diese Stufe lohnt sich ab etwa 100 Support-Anfragen pro Tag, weil sie dann spürbar Personalstunden einspart und die Antwortzeit deutlich senkt. Diese Stufe lohnt sich ab etwa 100 Support-Anfragen pro Tag, weil sie dann spürbar Personalstunden einspart und Antwortzeiten drückt.

Multi-Agent-System

Was ist die größte Ausbaustufe? Sie lässt mehrere spezialisierte Agenten zusammenarbeiten, etwa für Sales, Support und Content. Das Setup bewegt sich zwischen 15.000 und 50.000 Euro, die laufenden Kosten zwischen 1.500 und 5.000 Euro im Monat, die Umsetzung dauert zwei bis vier Monate. Das lohnt sich, sobald mehrere Abteilungen gleichzeitig profitieren. Diese Zahlen sind Richtwerte, deshalb startet bei uns jedes Projekt mit einer kostenlosen Analyse. Sinnvoll wird das, sobald beispielsweise drei Abteilungen gleichzeitig profitieren und die Übergaben zwischen ihnen heute manuell laufen.

Die ROI-Rechnung an einem echten Beispiel

Warum sagt der Preis allein so wenig aus? Weil am Ende der Return zählt. Rechnen wir es durch, an einem KI-Kundenservice-Agenten für einen E-Commerce-Shop mit 200 Support-Anfragen pro Tag. Heute erledigen das zwei Mitarbeitende mit Vollkosten von je 4.500 Euro im Monat, die durchschnittliche Antwortzeit liegt bei 4 Stunden, die Kundenzufriedenheit bei 3,2 von 5 Punkten. Genau hier setzt der Agent an. Diese Ausgangslage ist typisch für Shops mit etwa 50.000 Bestellungen im Jahr und einem kleinen, dauerhaft überlasteten Team.

Wie sieht es nach dem Einsatz aus? Der Agent löst etwa 80 Prozent der Anfragen automatisch, also rund 160 von 200 pro Tag. Eine Person reicht damit für die restlichen 40 Fälle, die Antwortzeit sinkt auf unter 30 Sekunden und die Zufriedenheit steigt auf 4,5 von 5. Die Einsparung beträgt eine volle Stelle, also 4.500 Euro im Monat. Davon ziehst du rund 1.000 Euro laufende Agenten-Kosten ab und landest bei 3.500 Euro netto. Die verbleibenden Fälle sind dabei die anspruchsvollen, was die Arbeit für das Team spürbar interessanter macht.

Was bedeutet das übers Jahr? 3.500 Euro im Monat ergeben 42.000 Euro im Jahr, und ein Setup von 10.000 Euro ist damit nach drei Monaten amortisiert. Dazu kommen Effekte, die in keiner Tabelle stehen: Höhere Zufriedenheit senkt den Churn und bringt mehr Umsatz, schnellere Antworten verbessern die Conversion Rate. Diese Effekte sind beispielsweise oft größer als die direkte Ersparnis. Rechne sie trotzdem mit, sonst wirkt dein Business-Case schwächer als er ist. Ein ehrlicher Business-Case nennt beide Seiten, also Ersparnis und Aufwand.

Wann sich welches Modell rechnet

Was kostet es dich, keinen Agenten zu haben? Das ist die nützlichere Frage. Eine Vollzeitkraft im Support kostet all-in, also Gehalt, Sozialabgaben, Arbeitsplatz und Werkzeuge, etwa 3.500 bis 4.500 Euro im Monat bei rund 40 Wochenstunden. Ein Agent für 1.500 bis 3.000 Euro im Monat läuft rund um die Uhr und beantwortet 80 bis 90 Prozent der Anfragen sofort. Er ersetzt niemanden vollständig, fängt aber das Volumen von zwei bis drei Personen ab. Ein Agent ersetzt niemanden vollständig, fängt aber beispielsweise das Volumen von zwei bis drei Personen im Tagesgeschäft ab.

Welche Variante passt also zu wem? DIY lohnt sich bei technischem Vorwissen und einem simplen Anwendungsfall. Eine No-Code-Plattform passt, wenn du in Tagen statt Wochen live sein willst und deine Anforderungen in den Standard passen. Eine Agentur lohnt sich, sobald der Agent verlässlich performen soll. Als Faustregel gilt: Bis etwa 100 Anfragen pro Tag reicht oft die Plattform, darüber rechnet sich ein maßgeschneiderter Agent meist schneller als erwartet. Prüfe diese Schwelle ehrlich, denn etwa die Hälfte der gescheiterten Projekte startet eine Stufe zu groß.

Versteckte Kosten, die in fast jeder Kalkulation fehlen

Welche Posten werden regelmäßig übersehen? Erstens die Onboarding-Zeit, denn dein Team muss lernen, mit dem Agenten zu arbeiten. Plane ein bis zwei Wochen Eingewöhnung ein. Zweitens die Content-Pflege, weil der Agent bei jeder Produkt- oder Prozessänderung aktualisiert werden muss. Drittens die Edge Cases, denn in den ersten Wochen trifft der Agent auf Fälle, die er noch nicht kennt. Diese drei Punkte können ein knapp kalkuliertes 5.000-Euro-Projekt aus dem Budget werfen. Kalkuliere deshalb beispielsweise 10 bis 15 Prozent des Projektbudgets als Puffer für genau diese drei Posten ein.

Wie skalieren die API-Kosten? Sie wachsen mit dem Erfolg. Wenn dein Geschäft wächst und der Agent mehr Anfragen bearbeitet, steigen die laufenden Kosten proportional mit, bei guter Architektur etwa im Rahmen von 10 bis 20 Prozent Aufschlag. Fünftens die Qualitätssicherung, die je nach Projekt 20 bis 30 Prozent des Entwicklungsaufwands ausmacht. Wer diese fünf Posten von Anfang an einplant, erlebt nach drei Monaten keine Überraschung. Wer diese fünf Posten von Anfang an einplant, erlebt nach drei Monaten keine böse Überraschung im Budget.

DIY oder Agentur: die ehrliche Empfehlung

Wann lohnt sich welcher Weg? Brauchst du nur einen simplen FAQ-Bot, bau ihn selbst, denn die Werkzeuge sind gut genug und der Lerneffekt zahlt sich aus. Geht es um echte KI-Agenten, die Entscheidungen treffen und Aktionen in deinen Systemen ausführen, ist ein erfahrener Partner die günstigere Wahl. Eine falsche Architektur kostet später beispielsweise 15.000 Euro für den Neubau. Wenn du den Unterschied zuerst verstehen willst, hilft unser Vergleich Chatbot gegen KI-Agent. Lies ihn vor dem ersten Angebot. Das spart dir mehrere Wochen.

Fazit: eine Investition mit messbarem Return

Was bleibt unterm Strich? KI-Agenten kosten Geld und liefern einen messbaren Gegenwert. Für eine professionelle Lösung solltest du mit 1.500 bis 3.000 Euro im Monat rechnen. Das klingt nach viel, bis du gegenrechnest, was manuelle Prozesse, verpasste Leads und langsamer Support tatsächlich kosten. Der günstigste Agent gewinnt selten, der teuerste auch nicht. Es gewinnt der, der sich innerhalb von zwei bis drei Monaten amortisiert. Schreib uns für ein kostenloses Erstgespräch. Rechne für eine Lösung etwa mit 1.500 bis 3.000 Euro im Monat und prüfe nach 90 Tagen nach.

Häufige Fragen

Was kostet ein KI-Agent wirklich pro Monat?
Drei Kostenblöcke: 1) Entwicklung (5.000–50.000 € einmalig je Komplexität), 2) LLM-API-Kosten (typisch 50–2.000 €/Monat je Traffic), 3) Hosting und Monitoring (50–300 €/Monat). Ein einfacher Sales-Agent liegt ab etwa 500 €/Monat laufend. Ein Agent mit 1.000+ Interaktionen pro Tag liegt bei 2.000–6.000 €/Monat.
Was ist der Preis für einen KI-Agenten?
Der Preis besteht aus Aufbau und Betrieb. Einfache Agenten liegen bei 2.000–5.000 € Setup und 200–500 € im Monat, fortgeschrittene bei 5.000–15.000 € und 500–1.500 €, Multi-Agenten-Systeme bei 15.000–50.000 € und 1.500–5.000 €. Ein Agentur-Paket mit Betreuung startet bei 1.499 € monatlich.
Was ist der billigste Einstieg in KI-Agenten?
DIY mit n8n (self-hosted, kostenlos) plus OpenAI- oder Claude-API. Laufende Kosten unter 50 €/Monat bei moderatem Volumen. Zeitinvestition: 20–40 Stunden Lernen und Bauen. Geeignet für Solo-Unternehmer und alle mit technischer Basis.
Warum sind einige Agenten so viel teurer als andere?
Drei Hauptfaktoren: Modell (Claude Opus kostet rund 20× mehr pro Token als Haiku), Kontextgröße (1 Mio Tokens pro Call sind 100× teurer als 10k) und Integrationen (Stripe + Salesforce + E-Mail + Kalender + Slack sind 5 APIs, die jeweils Fehlerbehandlung brauchen).
Wann lohnt sich ein No-Code-Tool wie Voiceflow oder Botpress?
Wenn du 1) keine technischen Ressourcen hast, 2) in Tagen statt Wochen live sein willst und 3) 100–500 €/Monat zahlen kannst. Der Trade-off: weniger Kontrolle, mehr Plattform-Bindung. Für etwa 80 % der Einstiegs-Anwendungsfälle reicht das aus.
Ab wann ist eine Custom-Entwicklung sinnvoll?
Ab etwa 500 Interaktionen pro Tag oder bei Integrationen, die Standardwerkzeuge nicht abbilden (SAP, Legacy-Systeme, compliance-kritische Prozesse). Budget typisch 15.000–80.000 € einmalig plus 1.500–5.000 €/Monat laufend.
Lohnt sich ein Agent bei 100 Interaktionen pro Monat?
Ja, allerdings für Verfügbarkeit und Qualität statt für Kostenersparnis. Bei 100 Interaktionen im Monat ist die Entwicklung der Kostenblock, die Laufkosten liegen unter 50 €/Monat. Selbst gebaut ist das klar rentabel. Bei 20.000 € Entwicklungskosten wird der Business-Case schwierig.
Was ist im Agentur-Preis von 3.000 € pro Monat enthalten?
Seriös: ein maßgeschneiderter Agent mit Zugriff auf dein CRM und 1–2 weitere Systeme, monatliche Optimierung auf Basis echter Daten, Modell-Updates, Monitoring und ein Ansprechpartner mit Reaktionszeit unter 24 Stunden. Unseriös: ein generischer Chatbot-Builder-Account mit deinem Logo.
Wie vergleiche ich Angebote richtig?
Am TCO über 24 Monate (Setup + Monatspreis × 24), an konkreten KPIs im Vertrag (etwa Deflection-Rate über 50 %), an der Exit-Klausel (wie bekommst du Prompts, Daten und Konfiguration zurück) und an Referenzkunden mit vergleichbarem Profil. Der Monatspreis allein sagt wenig aus.
Gibt es versteckte Kosten, die oft übersehen werden?
Ja, fünf: 1) Onboarding des Teams (1–2 Wochen), 2) Content-Pflege bei Produktänderungen, 3) Nachtrainieren von Edge Cases in den ersten Wochen, 4) mitwachsende API-Kosten (10–20 % Aufschlag bei guter Architektur) und 5) Qualitätssicherung mit 20–30 % des Entwicklungsaufwands.

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Björn Puls

Über den Autor

Björn Puls

Gründer dotrockets · Koh Phangan, Thailand

Seit Mitte der 90er im digitalen Business — als Freelancer bei Heinrich Bauer Verlag mit tvmovie.de gestartet, danach 35+ Projekte für Studio Babelsberg, Harald Glööckler, Burda Verlag und artvoll. Heute baut Björn KI-Agenten, Quiz-Funnels und Audit-Tools von Koh Phangan aus.

Mit Herzschlag der Erde hat er eine Community mit 60.000+ Followern organisch aufgebaut — ohne Ads, rein durch Content. Der dotrockets Website Roaster analysiert mit KI hunderte DACH-Websites pro Monat.

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